Home
Projekttage 2005
an der Grundschule Trebbin

In der Woche vom 25.-29.04.2005 fanden an unserer Schule Projekttage für die Klassen 5 und 6 statt. Jeweils an zwei Tagen konnten sich unsere Schüler und Schülerinnen in verschiedenen Bereichen ausprobieren. Mit kleinen Plakaten, die in der Eingangshalle ausgestellt wurden, warben die Projektleiter für die unterschiedlichsten Themen wie:
"Die Haut2 – "Modellbau" – "Der Wald" – "Inline-skating" – "Eine Reise an die Nordsee" – "Medien und Rezepte" – "Vom Fischerdorf zur Stadt Trebbin"

Einige Schüler berichten hier davon was sie in ihren Projekten erlebt haben:

Projekt: Rezepte und Medien
Als erstes haben wir ein Englisches Frühstück gemacht. Danach haben wir es uns schmecken gelassen, es gab geräucherten Fisch, gebratenen Schinken, Toast mit Marmelade und noch vieles mehr. Nach dem leckeren Essen haben wir Gruppen gebildet und erstellten ein zweisprachiges Rezeptbuch am Computer. (Adrian Müllenstädt)

Unser Englisch-Medien Projekt
Am ersten Tag trafen wir uns auf dem Schulhof um gemeinsam in den Medienraum der Goetheschule nebenan zu gehen. Drüben angelangt hat uns Frau Hilpert über das gesamte Projekt erst einmal informiert. Wir bekamen einen „Arbeitskochplatz“ zugeteilt, auf dem wir unser englisches Frühstück herrichten konnten. Als wir damit fertig waren, konnten wir es aufessen. Später dann konnten wir schon einmal anfangen mit einer Umfrage zum Thema Medien. Wann und wie oft sie von den Mitgliedern des Projektes genutzt werden. Dies stellten wir in einem Diagramm dar. Als wir damit fertig waren, haben wir im Internet nach Rezepten gesucht und begannen schon mit unserem „Buch“. Am zweiten Tag haben wir unsere Arbeit am Rezeptbüchlein mit dem Computer abgeschlossen und dann der Gruppe vorgestellt. (Dustin Schröter)







Projekt: Die Haut
Am 28./ 29.04.2005 fand in der 5. und 6. Klasse das Biologieprojekt „Haut“ statt. Insgesamt nahmen 12 Schüler teil. Dieses Projekt führte Frau Efinger. Am ersten Tag erfuhren wir etwas über den Aufbau der Haut und die Aufgaben der Haut. Zum Beispiel informierten wir uns im Internet über die Haut oder bauten Modelle. Am zweiten Tag bekamen wir Besuch von einer Kosmetikerin. Sie wiederholte nochmals die Theorie, die wir schon besprochen hatten. Allerdings wollte sie auch unsere Erfahrungen über die Kosmetik erfahren. Um uns dann anschließend auch zu „schminken“. Sie fragte uns: „Wozu braucht man Schminke?“ Dies konnten wir nicht wirklich beantworten. Frau Brauße erklärte uns dann, dass Schminke dazu da ist, frisch auszusehen. Denn sie schminkte uns auch nur altersgerecht. Da wir ja nicht 5 Jahre älter aussehen sollten, weil ja viele Leute mit Schminke viel älter aussehen, als sie sind. Wir beschäftigten uns aber nicht nur mit der Kosmetikerin. Eine andere Gruppe bereitete inzwischen ein leckeres gesundes Essen vor, wozu ein Obstsalat, Erdbeer– und Ananasmilch, Fruchtquark und Kräuterquark und noch vieles mehr gehörte. Gesunde Ernährung lässt uns nämlich auch gesund und frisch aussehen. Zum Abschluss konnten wir dann alle Speisen vernaschen. Übrigens war Frau Eichler, unsere Klubraumaufsicht zu unserem „Vergnügen an Delikatessen“ auch eingeladen, da sie ja nun leider nicht mehr bei uns an der Schule ist. (Sophie und Denise Weigelt)



Projekt: Der Wald
Am ersten Tag wurde uns Herr Thiele von der Naturwacht vorgestellt. Er hatte uns alles erklärt was man über den Wald wissen sollte z. B. Ist Wald und Forst dasselbe? Nein, der Forst ist von uns Menschen gepflanzt worden. Vorwiegend wachsen im Forst nur Kiefernbäume. Im Wald wachsen Laubbäume und Nadelbäume gemischt.
Am zweiten Tag sind wir um 9 Uhr von der Schule in Richtung Glau gefahren. Wir wollten mit unseren Fahrrädern in das Wildgehege - Glau fahren. Unterwegs fing es ziemlich doll an zu regnen aber wir sind trotzdem weiter gefahren. Im Wildgehege angekommen teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Eine Gruppe sollte mit Herrn Thiele mut gehen und die andere mit Frau Richter und einem Förster. Da es regnete blieben wir nicht lange. Zum Schluss hatten wir noch ein Quiz zu beantworten und wurden bewertet.

Projekt: Trebbin

28.04.2005
Am Morgen des 28.04.05 besuchten wir den Trebbiner Heimatverein. Wir sprachen mit der Vorsitzenden, Frau Ochotzki. Der Heimatverein beschäftigt sich mit der Geschichte Trebbins.
Frau Ochotzki erzählte uns Einiges zur Chronik unserer Stadt. Wir konnten Bilder und andere Gegenstände der damaligen Zeit ansehen. Im Vergleich dazu schauten wir uns auch Bilder der heutigen Zeit an und staunten sehr, wie sich alles verändert hat. Zum Schluss durften wir uns in das Goldene Buch der Stadt Trebbin eintragen. Am Nachmittag erzählte uns Frau Henschel noch weitere Geschichten aus Trebbin. Wir kamen mächtig ins Staunen, was unsere Stadt schon alles erlebt hat…..

Einige berühmte Persönlichkeiten der Stadt waren:
- Bartholomäus Krüger ( Stadtschreiber und Organist)
- Hans Clauert, der 1506 in Trebbin geboren wurde
- Wilhelm Hensel ( Maler), der 1794 in Trebbin geboren wurde
- Gustav Schulze, der 1904 das erste Radrennen „Rund um Berlin“ fuhr

Wir sahen uns auch Zeichnungen von Herrn Jamborsky aus dem Jahre 1987 an und konnten z.B. sehen, dass auf unserem heutigen Pausenhof damals ein Fahnenmast stand. Unsere gemütlichen Bänke, die zum Quatschen einladen, gab es 1987 noch nicht. Danach wanderten wir zum Kreisverkehr hinter der Bahnunterführung. Dort zeigte uns Frau Henschel das ehemalige Gebäude der „Mautnehmer“ ( direkt am Kreisverkehr links vom Tunnel). Damals mussten alle, die nach Trebbin reisten, eine Gebühr (Maut) bezahlen um in die Stadt zu kommen.

29.04.2005
Der Tag begann mit einem Besuch in der Kirche. Herr Pfarrer Liepe zeigte uns viele interessante Dinge.
Wir konnten uns zum einen die Orgel mit ihren vielen Orgelpfeifen anschauen, aber auch die Glocken im hohen Kirchturm. Wir waren überwältigt von der Größe der Kirchturmglocken.
Herr Liepe erklärte allen, die nicht christlich sind die Tradition des Abendmahl´s.
Der Krug, den man dazu nimmt, ist so alt wie die Kirche. Die Kirche gilt als eines der ersten Gebäude Trebbin´s und zählte mit dem Markt und dem Rathaus zum Zentrum, Im Jahre 1213 wurde Trebbin erstmals urkundlich gemacht.
Nach dem Besuch der Kirche wanderten wir zum Standort der Burg Trebbin. Viele fahren mindestens 1x in der Woche daran vorbei, denn die Burg stand direkt neben dem Penny- Markt. Die Burgmauer ist noch zu sehen.
Danach besichtigten wir den Burgwall und den kleinen Graben, der die ursprüngliche Nuthe war. Den Fluß, den wir heute als Nuthe kennen, gab es damals noch nicht.
Der Burgwall umschloss schon vor mehr als 1200 Jahren die Hütten der wendischen Fischer.
Der Nachmittag begann mit einer Erzählung über den Galgenberg, der auf der heutigen Mülldeponie direkt neben der Freien Scholle liegt. 1723 wurde ein Kirchenräuber gefasst, der von 1723 – 1727 dort hängen musste, bis die Gebeine vom Winde weggeweht wurden. Der tote, hängende Mann sollte zur Abschreckung aller Menschen dienen.

Auf dem Rückweg zur Schule sammelten wir dann noch rote Steine, die wir zu Pulver rieben.
Aus diesem roten Pulver und dem schwarzen Pulver von Kohle stellten wir Farbe her. Diese Farbe trugen wir mit Stöckern auf Tapete auf. Ungefähr so muß es auch zu Zeiten der Höhelenmalerei passiert sein.

Diese Projekttage waren für mich sehr interessant und ich habe viel über die Geschichte meiner Heimatstadt erfahren.
(
Jan Philipp Hilbert)